Swingbattle – 03.09.2011


Vergangener Samstag stand im Zeichen von Akrobatik und Körperbeherrschung höchster Schule. Das legendäre Swing Battle lud ein viertes Mal in Folge zum Wettkampf an der Menschenschleuder ein. Ein Dutzend Teilnehmer aus der gesamten Schweiz folgten dem Aufruf, Lob und Ansehen für ihre Furchtlosigkeit zu bekommen.

 

Am Start waren unter anderem routinierte Teilnehmer wie Slim (Tobias Fluck) und Blitz (Raphael Siegenthaler) die mit ihren stilvollen Kapriolen sofort zu Publikumslieblingen avancierten. Blitz schaffte es dieses Jahr lediglich zu den Pforten des grossen Finales, wobei sich Slim in alter Manier und tosendem Publikumsbeifall ins Finale flatterte. Dort angeschwungen, warteten Jung-Stars wie Wally Man (Tim Hilpertshauser), U.S.A. Man (Adrian Kilchmann) und der ungezähmte Banana Man (Laso Schaller), der sich nach einer missglückten Vorrunde dank eines Stechens gegen Blitz durchsetzte und sich für den vierten Finalplatz qualifizierte.

 

Wally Man, der es vergangenes Jahr bis zum Sieg schaffte, zeigte im Final zwar anspruchsvolle Flüge, konnte diese aber nicht in korrekter Weise eintauchen und scheiterte deswegen enttäuschend. U.S.A. Man bot zwar eine schöne Vorstellung, jedoch war diese nichts Neues für die Punktrichter und aus diesem Grund auch nicht siegeswürdig.

 

Der Kampf um Rum und Ehre galt es nun zwischen Slim und Banana Man auszutragen. Slim überraschte mit einem Salto Mortale in dem er eine 70 Grad Achse einnahm und sich Vollkommen durchstreckte. Banana Man fand im letzten und entscheidenden Sprung jedoch zu seiner Höchstform zurück und statuierte ein Exempel, dass ihm den verdienten Sieg einbrachte. Zweifachsalto-Rückwärts in dem er sich gekonnt um seine schräge Achse drehte um noch einen Salto-Vorwärts anzuhängen. Der Stich ins Wasser selbsterklärend in Perfektion.

 

Den Preis für den Wipe Out Nr.1 ging an Blitz, nachdem der eigentliche Kandidat, Roter Rücken (David Egli) wegen eines Wettkampfdeliktes disqualifiziert wurde.

 

Trotz einer mässigen Zuschauerbilanz, schaut die Schwingervereinigung auf ein erfolgreiches Fest zurück, dass dem Schweizer Schwingsport für seine weitere Zukunft Flügel verleit. Sie bedankt sich bei allen Beteiligten und  besonders beim Schöpfer der Gravitationskraft. Ohne sie wäre dieser Sport nämlich nie erfunden worden und die Menschheit um eine Mutprobe ärmer.

 



Swingbattle - 03.09.2011
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